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Die Beurteilung

16.10.2012 von LenaH aus München

Vor meiner ersten Beurteilung war ich sehr aufgeregt. Aber ich musste feststellen: Keiner reißt mir den Kopf ab oder erwartet Dinge von mir, die ich noch gar nicht wissen kann. Wie so eine Beurteilung aussieht, könnt Ihr hier erfahren.

Am Ende eines Abteilungseinsatzes stellt der Ausbilder eine Art Zeugnis aus, in dem Noten die Arbeit des Auszubildenden bewerten. Aus allen Einzelbewertungen ergibt sich am Ende der Ausbildungszeit eine betriebliche Gesamtnote, die zusammen mit den Noten aus den IHK-Prüfungen und der Berufsschule die Gesamtbeurteilung der Ausbildung ergibt.

Am Ende eines Abteilungseinsatzes stellt der Ausbilder eine Art Zeugnis aus, in dem Noten die Arbeit des Auszubildenden bewerten. Aus allen Einzelbewertungen ergibt sich am Ende der Ausbildungszeit eine betriebliche Gesamtnote, die zusammen mit den Noten aus den IHK-Prüfungen und der Berufsschule die Gesamtbeurteilung der Ausbildung ergibt.

Leistungen

  • Arbeitsqualität (arbeitet sorgfältig und genau?)
  • Arbeitsintensität (arbeitet schnell und gleichmäßig?)
  • Ausdrucksfähigkeit (drückt sich schriftlich und mündlich präzise, verständlich und klar gegliedert aus?)

Leistungsvoraussetzungen

  • Theoretische Kenntnisse auf jetzigem Arbeitsgebiet gemäß Ausbildungsstand (verfügt über theoretische Grundkenntnisse?)
  • Praktische Anwendung des Fachwissens (setzt die erworbenen Kenntnisse um?)
  • Auffassungsgabe (erfasst und verarbeitet neue Sachverhalte?)
  • Motivation/Eigeninitiative (verfolgt Ausbildungsziele engagiert und ideenreich aus eigenem Antrieb?)
  • Ausdauer/Belastbarkeit (erledigt die gestellten Aufgaben beständig und beharrlich?)

Verhalten

  • Kundenorientierung/Verhalten gegenüber Kunden (verhält sich entgegenkommend und hilfsbereit, ist unbefangen im Umgang mit Kunden, Kunde steht im Vordergrund?)
  • Zusammenarbeit mit Ausbildern (fördert und unterstützt die Zusammenarbeit, gibt eigene Anregungen, um gemeinsames Ausbildungsziel zu erreichen?)
  • Verhalten gegenüber Mitarbeitern (integriert sich in das bestehende Team in gegenseitiger Wertschätzung?)

Zu jedem Punkt bekommt man Noten zwischen 1 – 5,5. Ausgangsnote der Bewertung ist immer eine 3,0 von der man abweichend positiv oder negativ bewerten kann. Im Verlauf des Beurteilungsgesprächs kann der Auszubildende wie auch der Ausbilder noch einmal gezielt auf einzelne Punkte eingehen. In der Regel sind die Ergebnisse der Beurteilungen für beide Parteien zufriedenstellend.

Wozu das alles?

Der Auszubildende hat die Chance, anhand der gesammelten Bewertungen seine Stärken und Schwächen kennenzulernen. Mit Hilfe der Ergebnisse besteht die Möglichkeit die zukünftige Ausrichtung im Unternehmen zu finden. Manchen Azubis liegt es mehr zu telefonieren, manche haben jedoch Ihre Stärke bei der sorgfältigen Antragspolicierung. Um bei der Suche der richtigen Abteilung nicht auf sich allein gestellt zu sein, wird man durch die Personalabteilung unterstützt, welche sich zusätzlich anhand der Beurteilungen ein Bild von deinen besonderen Fähigkeiten macht.

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Kategorien (Tags) dieses Beitrags:
Kaufmann, Innendienst, Ausbildung
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