Eine Woche als Dortmunder Modell21.04.2011 von BenjaminK aus DortmundBevor ich anfange meine Woche zu beschreiben, ein paar Informationen. Das Dortmunder Modell besteht aus der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen nach 2,5 Jahren und dem Bachelor of Arts in Versicherungswirtschaft nach sieben Semestern. Die Woche ist in zwei Phasen gegliedert. Montag und Dienstag besuchen wir die FH Dortmund (Studium) und den Rest der Woche verbringen wir im Betrieb (Ausbildung). FachhochschuleIm ersten Semester hatten wir sechs Module (Fächer) mit insgesamt zehn Vorlesungen. Das bedeutet pro Tag jeweils fünf Vorlesungen in der Zeit von 8:30 - 17:20 Uhr. Unseren Studienverlaufsplan könnt ihr euch hier angucken. Am Anfang des Semesters war es schon schwer sich an die lange Zeit zu gewöhnen und alles aufzunehmen, was einem vermittelt wird. Mit der Zeit legt sich das aber und es funktioniert recht gut. Im Gegensatz zu einem „normalen" Vollzeitstudium, ähneln unsere Vorlesungen eher dem Schulunterricht, da wir anstatt mit 120 Studenten nur mit 16 Studenten in einem Klassenraum sitzen. Das hat viele Vorteile, da die Atmosphäre ruhiger ist (man wird nicht so leicht abgelenkt) und viel besser auf Fragen und Anregungen eingegangen werden kann. Trotzdem ist man am Dienstagabend geschlaucht von der Fülle an Informationen, die man in den zwei Tagen aufgenommen haben sollte. Die Freude auf die folgenden Tage im Betrieb ist da ganz groß. BetriebAm Mittwoch geht es dann in den Betrieb, wo wir die Ausbildung absolvieren. Die läuft genauso ab, wie die eines Azubis zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, mit der Ausnahme, dass wir weniger Tage im Betrieb verbringen. Etwas unterschiedlich ist die Auswahl der Abteilungen, da wir doch eher in Stabsabteilungen eingesetzt werden und weniger in Fachabteilungen. Deshalb muss man in den Fachbereichen besonders aufpassen und soviel wie möglich aufnehmen. FazitInsgesamt kann ich sagen, dass die Ausbildung nach dem DO-Modell schon so anstrengend ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Vor allem die Klausurenphase hat es in sich, da man nach gemachter Arbeit noch viel lernen muss. Die Abwechslung zwischen FH und Betrieb ist super, da man sich dienstags auf den Betrieb und freitags auf die FH freut...
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