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Gestresst zum „Stressfreien Präsentieren"29.09.2011 von HendrikL aus Dortmund
Fünf 9. Klassen der Johann-Gutenberg-Realschule waren bei uns in Dortmund zu Besuch und nahmen wie in den letzten Jahren an dem Seminar „stressfreies Präsentieren" teil. In diesem Jahr durften drei meiner Mitauszubildenden und ich die Seminare leiten.
Die Vorbereitungsphase
Wochen zuvor gingen die Vorbereitungen los. Plakate wurden erneuert und der Stoff musste aufgearbeitet werden. Zusätzlich durfte man die Arbeit in der zurzeit ausbildenden Abteilung nicht vernachlässigen.
Einen Tag vor unserem ersten Seminar hatten wir unsere Generalprobe. Jeder von uns sollte sich bis zu der Generalprobe ordentlich auf seinen eigenen Teil, der präsentiert werden sollte vorbereitet haben. Die Generalprobe ist quasi die letzte Übung vor dem „großen Tag". Wir stellten unserer Ausbilderin unsere Arbeit vor und sie war soweit zufrieden. Trotzdem nahmen wir konstruktive Kritikvorschläge auch untereinander gerne entgegen und versuchten sie umzusetzen, bevor es dann in die heiße Phase ging…
Spannung… – Wie wird es werden?
Dann ging es los. – Die erste der fünf Klassen besuchte uns in unserem Schulungszentrum, dem Heinz-Bach-Haus.
Wie wird die Klasse sein? – Laut, chaotisch, oder doch eine nette Truppe?
Wir waren natürlich aufgeregt. Immerhin war es für uns das erste Mal ein Seminar zu leiten. Als es dann los ging war die Nervosität allerdings wie weggeblasen.
Wir hatten eine nette Klasse vor uns sitzen, die auch engagiert dabei war und wirklich was lernen wollte. Schließlich ist es das ganze Leben lang wichtig, stressfrei präsentieren zu können. - Ob in der Schule ein Referat oder sich selbst bei einem Vorstellungsgespräch.
Präsentieren? – Null Problemo !
Wir zeigten den Schülern, wie sie eine Präsentation beginnen sollten, welche Präsentationsmedien sie am besten verwenden und wie sie diese einsetzen können.
Nur, wie rede ich ohne Stress? – Das fragten sich wahrscheinlich die meisten, die Probleme damit haben frei zu sprechen. – Aber auch darauf sind wir eingegangen und hatten einige Tipps auf Lager. Es ist zum Beispiel wichtig, dass man sich Karteikarten vorbereitet, wobei allerdings nur Stichpunkte oder noch besser Stichwörter drauf sein sollten, sodass man nicht nur von der Karte abliest.
Wenn man vor seinen Eltern, Bekannten, Freunden oder seinem eigenen Spiegelbild seinen Vortrag noch einmal durchgeht, ist man wesentlich sicherer und man kann stressfreier seine Präsentation durchziehen.
Selbst bei einem Blackout brauchen unsere 9.-Klässler nicht mehr verzweifeln, denn nun wissen sie damit umzugehen und dass es nicht schlimm, sondern ganz natürlich ist, mal den Faden zu verlieren.
Nach viel Theorie wurde es Zeit für die Praxis. – Jetzt durften die Schüler mal selber ran.
Eine Gruppenarbeit, in der jedes Gruppenmitglied eine Aufgabe bzw. Position eines ausgedachten Unternehmens übernehmen sollte. Der „Geschäftsführer" hatte am Ende die Aufgabe, sich und sein Unternehmen vorzustellen.
Fazit
Die Aufregung war total unbegründet. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Schülern zu arbeiten und ich hoffe, dass wir mit unserem Seminar den angehenden Azubis für die Zukunft geholfen haben.
------------------------------------------------------ #1 von Matze am 12.10.2011Man öffnet PowerPoint und klatscht irgendwas auf die Seiten drauf. Und beim Vortragen muss man dann einfach nur nen bisschen um den kram auf den Folien rumlabern... Dafür braucht man doch kein Seminar! ------------------------------------------------------ #2 von HendrikL und KevinV von Moderne-Ausbildung am 12.10.2011Hallo Matze! Bei einer Präsentation ist es wichtig, sich vorher Gedanken darüber zu machen, mit welchem Inhalt man diese Präsentation schmückt. Es geht nicht nur darum das Thema zu präsentieren, sondern vorallem auch sich selbst. Gerade für Schüler halten wir es für sinnvoll so ein Seminar zu besuchen, da sie vieles für die Zukunft mitnehmen können. Viele Grüße ------------------------------------------------------ |