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Mein Praktikum im "Technischen Service" der Informatikabteilung

28.05.2010 von SaschaS aus Dortmund

In meiner 3 jährigen Ausbildung zum Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung (kurz: FIAE), werde ich mehrere kurze Praktika in anderen Informatikabteilungen durchführen. Diese dienen dazu, mich auch in anderen Richtungen der Informatik zu bilden.

Die Vorahnung

Eines dieser Praktika habe ich am Montag begonnen. Ich kam direkt aus meinem Urlaub in eine neue Abteilung und ich hatte keine Ahnung was mich dort erwarten würde. Ich war aufgeregt, da ich nicht wusste was auf mich zukam. Doch ich war gespannt darauf, denn ich wusste nur, ich würde etwas mit Hardware zu tun haben.

Der Aufbau der Abteilung

In der ersten Woche wurde ich erst mal herzlich begrüßt und erhielt eine Führung durch den „Technischen Service". Dieser wurde intern noch mal unterteilt, damit die Arbeitsteilung besser klappt.

Es gibt Mitarbeiter für den Innendienst, Außendienst, für die Servicehotline (Innen-/ und Außendienst) und für die Technik.

Die Verwaltung von Hard- und Software

Am ersten Tag hatte ich eine Theorieeinführung im Innendienst, dort wurde mir gezeigt, wie die Hardware verwaltet wird und die Aufträge zum „Technischen Service" gelangen.

Danach wurde mir noch das Lizenzmanagement gezeigt, also das Erwerben und die Verteilung der Software.

Das Kaufen der Software, für eine Firma, ist nicht so, wie Otto Normalverbraucher seine Software kauft. Für eine so große Firma, wie die Continentale, ist das eine menge Arbeit.

Am Ende dieser Einführungen wurde mir dann noch verraten, dass ich am nächsten Tag die Techniker mehr oder weniger unterstützen durfte.

Der erste technische Einsatz

Dann durfte ich endlich an die Hardware, dies war dann aber anders, wie ich dachte. Den Rest der Woche durfte ich PCs „betanken". Nein nicht mit Diesel oder so. Mit „betanken" wird das Einrichten eines PC, für einen Anwender (also einen Mitarbeiter) der Continentale, genannt.

Bei diesem Betanken wird einfach der PC genommen und ein fertiges Windows, in Form eines „Image", auf ihn übergespielt. Dieses Image ist ein fertiges „Backup" mit allen wichtigen Treibern, Programmen und Einstellungen, dadurch ist die Fertigstellung des Computers schnell erledigt.

Der "Außeneinsatz"

Im weiteren Verlauf habe ich mit meinem „Aufpasser", also meinen Ausbilder während des Praktikum, einen Drucker umgestellt, wodurch dieser an ein andere Netzwerkbuchse eingesteckt wurde, durch diese kleine Veränderung mussten wir an dem Verteiler, auf der Etage, dafür sorgen das auf dieser Buchse auch eine Netzwerkverbindung geschaltet ist.

Dann hatten wir mehrere neue Mitarbeiter in der Continentale bekommen, wofür wir neue PCs und Telefone konfigurieren mussten. Nach dem Einrichten der Geräte, mussten wir diese anschließen und testen ob sie richtig zum Patchfeld geschaltet waren.

Die zweite Woche

In der nächsten Woche durfte ich dann noch im HelpDesk , also der „Technischen Hotline" von der Continentale, zuschauen.

Dort hab ich gesehen bzw. gelernt, wie der First-Level Support funktioniert. Dieser ist auch sehr wichtig, denn sie lösen schon am Telefon die kleineren Probleme. Die meisten Probleme werden durch den Benutzer des Gerätes verursacht und sind auch durch paar Anweisungen vom Benutzer durch Anweisungen des HelpDesk-Mitarbeiters für den Benutzer lösbar.

Denn die Benutzer gehen meist mit den Geräten nicht ordnungsgerecht um oder verstehen die Funktionsweise nicht. Dadurch bedienen diese dann die Geräte falsch und denken, dass dies ein Hardwareproblem wäre.

Der „Technische Service"

Wenn man dort sitzt, braucht man Nerven aus Stahl, denn dadurch dass der HelpDesk als erstes angerufen wird, bekommen die Leute dort als erste die Wut und das Unverständnis der Anrufer mit.

Man kann also sagen, dass der „Technische Service", in dem ich eines meiner Praktika gemacht habe, notwendig ist um bei der Continentale die Hard- und Softwaresysteme aufzubauen und zu warten. Ohne den "Technischen Service" läuft also gar nichts...

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Kategorien (Tags) dieses Beitrags:
Fachinformatiker, Dortmund, Ausbildung, Arbeitstag
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