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Mein Weg zur Continentale

18.02.2011 von KevinV aus Dortmund

Meinen ersten Kontakt mit der Continentale hatte ich per Zufall im Dezember 2008 auf der JobTec im CineStar in Dortmund. Das ist eine Job-Messe, welche die Berufsorientierungsmaßnahmen der Schulen im Bereich der "Neuen Technologien" unterstützt.
(Zitat von http://www.foerderinfo.bund.de/de/275.php :
"Die Projektförderung des Bundes auf dem Gebiet der neuen Technologien unterstützt Vorhaben in den Bereichen: Informations- und Kommunikationstechnologien, Werkstoffinnovationen und Nanotechnologie, optische Technologien sowie Produktions- und Fertigungstechnologien.")

Dort war ich mit meiner damaligen Schulklasse zum Informieren und Kontakte knüpfen. Das war natürlich nur der offizielle Grund, wir Schüler haben das eher so gesehen: „Alles ist besser als Schule".

Heute bin ich froh, dass ich da war!

Der Grund dafür ist, dass damals plötzlich meine Lehrerin, wie von einer Tarantel gebissen, angesprungen kam.
Dabei schrie sie: „Kevin! Kommst du mal? Ich glaube ich habe da was für dich! Los! Komm endlich!"

Der erste Kontakt

Kaum war ich am Messestand der Continentale angekommen, wurde ich auch schon der Frau auf der anderen Seite des Tisches vorgestellt und von ihr, im wahrsten Sinne des Wortes, mit Informationen „überschüttet".
Von der halben Stunde, die ich am Messestand war, hab ich mir im Grunde genommen nur vier Dinge behalten.

  1. Die Continentale bildet erst seit 2008 Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung aus.
  2. Es gibt insgesamt 2 Ausbildungsplätze in diesem Bereich pro Jahr.
  3. Es wurde zu dem Zeitpunkt noch kein Ausbildungsplatz vergeben.
  4. Aufgrund meiner vorherigen (Schul-)Ausbildung als informationstechnischer Assistent hätte ich sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Der Befehl meiner Lehrerin und mein Glück

Nach diesem Gespräch hat mich meine Lehrerin förmlich gezwungen, sofort nach Hause zu gehen und direkt eine Bewerbung zu schreiben.

Anfang Januar kam auch schon eine Einladung zum Eignungstest, an welchem ich dann auch am Ende der folgende Woche teilnahm. Eine Woche später kam überraschenderweise die Einladung zum Assessment-Center. Dass ich den Eignungstest bestanden hatte. konnte ich zunächst nicht glauben. Der Beweis, "die nächste Einladung", lag jedoch unwiderruflich vor mir. Am Anfang der neuen Woche habe ich dann auch diese Einladung wahrgenommen.

Falsche Selbsteinschätzung

Meiner Meinung nach hatte ich keinen guten Eindruck beim Assessment-Center hinterlassen. Dies sahen die zuständigen Personen bei der Continentale aber anscheinend komplett anders, da ich ungefähr anderthalb Wochen später einen Ausbildungsvertrag per Post bekam. Diesen unterschrieb ich auch augenblicklich und schickte ihn zurück.

Ich bin echt froh, dass es die JobTec und meine Lehrerin gab, sonst hätte ich wahrscheinlich keine Ausbildungsstelle bekommen und wäre heute nicht bei der Continentale.

Darum kann ich jedem Empfehlen: „Nutzt jede Gelegenheit, die sich bietet, denn so eine Chance gibt es nicht jeden Tag!"

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Kategorien (Tags) dieses Beitrags:
Kommunikation, Fachinformatiker, Dortmund, Berufsschule, Ausbildung
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#1 von Kay am 14.10.2011

Hallo Kevin, das kenne ich nur zu gut. Als Schüler nutzt man wirklich jede Gelegenheit um sich vor dem Unterricht zu drücken (wie beispielsweise ich in diesem Augenblick... lieber surfen als im Unterricht mit machen xD) und eher Schulschluss zu haben :) Und das ist unabhängig von der Schulart :)

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#2 von KevinV von Moderne-Ausbildung am 14.10.2011

Hallo Kay, danke für deinen Kommentar. Das ist aber nicht die Aussage die ich mit dem Blog machen wollte. Ich wollte eher zeigen, dass dies nicht die richtige Einstellung ist und das bei allem was man macht, eine Portion Glück dazu gehört. Lieben Gruß

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