Werdegang von Steffi Jeske
Auf der Suche nach einer Herausforderung
Meine erste Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich von 1986 bis 1988 in den neuen Bundesländern absolviert. In diesem Beruf war ich bis 1990 in einem Industrieunternehmen als Disponentin tätig und habe mich dann der Familienplanung gewidmet. Als 1994 mein Erziehungsurlaub für meine heute erwachsene Tochter endete, habe ich eine neue Herausforderung gesucht.
Der Start bei der Continentale
Aufgrund der großen politischen Veränderungen in dieser Zeit stand für mich fest, dass für eine erfolgreiche berufliche Zukunft zunächst eine stabile Basis geschaffen werden muss. Diese Basis fand ich bei der Continentale Krankenversicherung a.G. und startete dort am 01.08.1994 mit meiner zweiten Ausbildung zur Versicherungskauffrau. Besonders in der Ausbildungszeit habe ich die Continentale als familienfreundliches Unternehmen kennengelernt, denn es war nicht immer einfach, den Ausbildungsanforderungen auf der einen Seite und der Familie auf der anderen Seite in allen Belangen gerecht zu werden.
"Ärmel hoch krempeln und arbeiten"
Im Januar 1997 habe ich meine Ausbildung erfolgreich beendet und eine Stelle in meiner Wunschabteilung, der Orgadirektion, bekommen. Dieser Bereich war nach der strukturellen Veränderung im Vertrieb und der Einführung des noch heute bewährten neuen Vergütungssystems für Vertriebspartner in der Ausschließlichkeitsorganisation eine noch ganz junge Abteilung, die sich gerade im Aufbau befand. Oft haben wir bis spät in den Abend hinein Berge von Papier sortiert und den Wechsel der gesamten Ausschließlichkeitsorganisation in das neue Vergütungssystem abgewickelt. Bei so einer Menge Arbeit blieb nicht viel Zeit für meine Einarbeitung. Das Motto war: "Ärmel hoch krempeln und arbeiten". Für die Bewältigung solch einer Aufgabe ist ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Initiative erforderlich und dem habe ich mich dann auch gerne gestellt. Im nachhinein betrachtet, war dies der ausschlaggebende Punkt für meine weitere berufliche Entwicklung. Ich habe mich mit allen mir übertragenen Aufgaben intensiv auseinandergesetzt, viel gelesen und habe stets alles daran gesetzt, die Belange unserer Vertriebspartner zur vollen Zufriedenheit zu erledigen. Zahlreiche Gespräche mit Vertriebspartnern und auch Besuche in Agenturen haben zu einem großen Verständnis für den Außendienst bei mir geführt.
Leiterin Vertragsservice Ausschließlichkeit
Obwohl ich nie eine berufliche Karriere geplant hatte, haben sich die Ereignisse in meinem Berufsleben förmlich überschlagen. Mein Interesse für die Aufgabe, mein Engagement für die Sache und mein offensives Vorgehen beim Aufbau und der Entwicklung des Bereiches haben mich zu meiner heutigen Aufgabe geführt. Seit Januar 2007 bin ich Leiterin des Vertragsservice der Ausschließlichkeitsorganisation und verantwortlich für alle agenturvertraglichen Angelegenheiten unserer Vertriebspartner. Jeder Tag ist für mich eine neue Herausforderung, weil der Vertrieb so facettenreich ist und viele Aufgaben eine individuelle, auf den Vertriebspartner zugeschnittene, Lösung fordern. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass die "Glücksformel" der Spaß an der Arbeit ist, den ich nie verloren habe.
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