Was man als Praktikant so erlebt07.10.2011 von ChristianE aus NürnbergVor einigen Wochen war ich als so genannter "Pate" für eine Praktikantin eingeteilt. Dies bedeutete, dass ich mich verstärkt um die Praktikantin kümmern durfte. Ich beantwortete ihr offene Fragen, verbrachte mit ihr die Mittagspause, zeigte ihr wo sie am nächsten Tag ihren Praktikumseinsatz hat und vieles mehr.Die ersten PraktikumstageIn den ersten Tagen durchlief sie die verschiedensten Abteilungen. Dazu gehörten unter anderem der Interne Service, die Vertragsabteilung und die Unfallabteilung. Im Internen Service hat sie die Eingangspost gescannt und fertig gemacht. In der Vertragsabteilung und der Unfallabteilung durfte sie einem Sachbearbeiter, der ihr dazu auch alles erklärt hat, über die Schulter schauen. Die Leistungsabteilung2 Tage lang kam sie dann in die Leistungsabteilung. Das ist die Abteilung, wo ich zur Zeit arbeite, daher sollte ich ihr alles erklären und zeigen. Zuerst war ich mir nicht so sicher, was und wie ich ihr alles erklären sollte. Sie war immerhin meine erste Praktikantin. Ich versuchte es also auf meine eigene Art und Weise. Ich machte mich an meine Arbeit und erklärte ihr einiges. Dazu zählten unter anderem, was man in der Leistungsabteilung so macht und warum ich zum Beispiel gerade das bei diesem Vorgang so mache. Bei Fachbegriffen nahm ich mir Zeit, ihr diese zu erklären. Ein Begriff, der auftauchte, war Beitragsrückerstattung. Nach einigen Stunden schaute meine Ausbildungsleiterin vorbei und schlug vor, die Praktikantin an den PC zu lassen. Das hatte den Vorteil, dass sie die Vorgehensweise und die Arbeit leichter verstehen konnte. Somit tauschten wir nun die Rollen und ich schaute ihr mal über die Schulter. Natürlich half ich ihr bei Fragen und wies auf Fehler hin. Der AbschiedAm letzten Tag hatten die Praktikantin, meine Ausbildungsleiterin, der KDC-Leiter und ich ein Gespräch. Wir wollten erfahren, wie es der Praktikantin bei uns gefallen - und ob sie irgendwelche Verbesserungsvorschläge in Hinsicht auf die Arbeit mit Praktikanten hat. Da der Praktikantin viel erklärt wurde und sie auch viel selber bearbeiten durfte, hat ihr das Praktikum gut gefallen. Bestimmt wird sie sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, wie es die meisten Schülerpraktikanten tun.
------------------------------------------------------ #1 von Matze am 11.10.2011Hey, bist du echt nicht alleine auf die Idee gekommen, den Praktikanten an den PC zu lassen? Das scheint dann ja echt nen langweiliges Praktikum gewesen zu sein, wenn man nur dumm rum sitzt und sich den ganzen Kram anhören darf. Und dann nichtmals selber was machen zu dürfen... Sind alle Prakika so langweilig oder war das eine Ausnahme? ------------------------------------------------------ #2 von Moderne-Ausbildung am 11.10.2011Hallo Matze, danke für deinen Kommentar. Du siehst die Sache aus der falschen Perspektive. Es ist bei keinem Unternehmen selbstverstäntlich, dass Praktikanten sofort alleine Arbeiten können oder dürfen, da man mit den Vorgängen nicht vertraut ist. Deshalb wird zu Beginn erstmal viel erzählt und gezeigt und wenn du Interesse an der Arbeit hast, dann macht es dir auch Spaß. (Wenn du mit deiner Einstellung ein Praktikum machst, dann wird es dir keinen Spaß machen.) Freundliche Grüße ------------------------------------------------------ |