Wasserski statt Schule13.10.2011 von NicoleP aus DortmundZu unserer Berufsausbildung gehört nicht nur das Arbeiten in den verschiedenen Abteilungen, sondern auch das Besuchen der Berufsschule.Das Tolle: Neben der vielen Lernerei steht jeder Klasse pro Schulblock ein Klassenausflug zu. So wurde heiß diskutiert: Fahren wir in die Skihalle nach Bottrop? Oder doch lieber Beachvolleyball spielen...?Als wir eigentlich schon abgestimmt hatten, kam auf einmal ein neuer Gedanke auf: WASSERSKI! Der frühe Vogel ... fährt Wasserski :DSchnell war ein Termin gefunden, der dann auch direkt für uns reserviert wurde. Der einzige Wehrmutstropfen: Es war nur noch 8:00 Uhr morgens frei. Dann war es soweit. Ziemlich verschlafen trudelten alle Klassenmitglieder samt Lehrerin gegen 07.45 Uhr am Parkplatz der Wasserskianlage in Hamm ein. Nachdem jeder seinen Neoprenanzug und seine Schwimmweste erhalten und auch angezogen hatte, ging es los in Richtung See. Vorsichtig wurde mit den Füßen getestet, wie kalt das Wasser war. Dann wurde es Ernst!Jeder bekam Skier und wir stellten uns in einer langen Reihe auf. Der Wasserskilehrer erklärte uns, wie wir uns auf den Brettern zu verhalten haben. Nach einer kurzen Trockenübung war es dann soweit. Die Maschine wurde gestartet. Die Seile, die uns über den See ziehen sollten, kamen in Bewegung. Der Abgang.. oder auch nicht?Nach und nach kam jeder Einzelne von uns an die Reihe und flog - bis auf ein paar Ausnahmen - direkt ins Wasser. Der Abgang sah dabei sehr unterschiedlich aus. Vom Bauchplatscher bis hin zum wackligen Rumgeeier mit anschließendem Köpper war alles dabei. Gespannt waren natürlich auch alle, wie sich unsere Lehrerin auf den Brettern macht. Doch diese gab sich keine Blöße und drehte eine schöne Runde ohne spektakulären Fall (was allerdings sehr amüsant gewesen wäre). Die erste Runde hatte gleich zwei Vorteile: Erstens hatten alle mächtig Spaß und zweitens waren alle durch ihren Sturz ins kalte Wasser nun richtig wach. Übung macht den „Bade"MeisterWie sagt man so schön? Übung macht den Meister! Und genau so war es: Im weiteren Verlauf der zwei Stunden, die uns zur Verfügung standen, schafften es dann doch alle sich auf den Brettern zu halten und ein, zwei, drei oder auch mehr Runden zu drehen. Einige probierten sich sogar an einem Kneeboard, während andere sich auf dem Wakeboard versuchten. Ärgerlich war es nur, wenn man aus der Kurve flog und nun den langen Weg um den See, mit den Skiern im Gepäck, wieder bis zum Start zurücklaufen mussten. Die Schwäne auf dem See gaben noch ihr Bestes, um uns die Fahrt möglichst schwierig zu gestalten. Ab und zu schwommen sie durch unsere Fahrbahn - und wir mussten ausweichen. EndspurtAls die zwei Stunden dem Ende zugingen, fuhren wir unsere letzte Runde noch zu Ende und mussten dann schweren Herzens die Skier weglegen und die Neoprenanzüge wieder abgeben. Zu Ende war unser Ausflug jedoch noch lange nicht. Bei strahlendem Sonnenschein packten wir unsere Liegestühle und Handtücher aus, drehten die Musik auf und zündeten den Grill an. Alle Hungrigen legten ihr Fleisch auf und unsere Jungs kümmerten sich fachmännisch um die Zubereitung. Nachdem alle gesättigt waren, gingen einige Beachvolleyball spielen, einige schauten den Wasserski-Profis zu, wie diese ihre Runden drehten und sogar Sprünge über die Schanzen machten. Andere wiederum beschränkten sich auf das Sonnen und Quatschen. Selbst ein kleiner Schauer zwischendurch konnte die Stimmung nicht trüben. Ab ca. 15:00 Uhr fingen wir an aufzuräumen und nach und nach verabschiedeten sich alle. Obwohl am nächsten Tag alle mächtig Muskelkater und einige auch einen Sonnenbrand hatten, war der Ausflug dennoch rundum gelungen!
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