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Wer setzt sich die Krone auf? Spanien, Italien, Brasilien oder gar ein Außenseiter?

25.06.2010 von MichaelM aus Dortmund
Vuvuzela hin oder her, das WM- Fieber hat ja doch eh wieder jeden gepackt.Der Vorteil auf der Arbeit ist, dass man diesen nervigen Tröten aus dem Weg gehen kann. Hier kommt einem nicht der Groll und der leichte Drang zu Aggressionen hoch, allen Vuvuzela-Bläsern die Tröte mal mit einem gekonnten Windsorknoten um den Hals zu binden.

Wer spielt denn heute?

Das ist die tägliche Frage, die spätestens um 11 Uhr, durch die verschiedenen Abteilungen schallt. Die Kantinenbetreiber der Continentale nehmen sich die WM als Vorbild, für die Vielfältigkeit, die auf den Teller landen kann. Erst gab es eine Woche lang südafrikanische Gerichte zur Einstimmung auf die Fußball-WM. Anschließend gibt es jetzt noch bis zum 09. Juli jeden Tag ein typisches Gericht aus den Ländern der WM-Teilnehmern.

Wer sind schon Messi, Xavi, Ronaldo oder Podolski?

Statt einen Fallrückzieher, ein Solo oder das sichere Kombinationsspiel der Spanier zu bewundern, dreht sich in der Mittagspause alles nur um die Küche der teilnehmenden Länder. Allerdings kann es dabei aber auch mal zu einer Blutgrätsche kommen.

Die feurige Bananensuppe

Wenn man sich früher die Brasilianer noch anschaute, galt das immer als Spektakel.Aber ihrer sonstigen Favoritenrolle wurde Brasilien diesesmal nicht gerecht.Denn was die Damen und Herren vom Zuckerhut zu sich nehmen, sollte als Nachtreten gewertet und mit einer Roten Karte bestraft werden. Scheinbar sind die Brasilianer schon mehrmals mit einer Vuvuzela verprügelt worden, denn anders kann ich es mir nicht vorstellen. Wie kann ich denn auf die absurde Idee kommen, eine Suppe, mit der Konsestenz eines vorgekauten Mettbrötchens, mit Bananenstücken und Voodookräutern als kostbar zu empfinden.

Mein Favorit

Es bleibt zwar noch abzuwarten, wer sich der „Weltmeister der Kantinenküche" nennen darf, denn auch hier müssen noch einige Partien gespielt werden. Doch ich persönlich habe für mich schon einen potentiellen Titelkandidaten ausgemacht, mit dem in Südafrika wahrscheinlich niemand rechnet. Die USA, das geliebte Land des Grillens und der nimmer endenden Gier nach Fleisch und light Bier, avanciert für mich, mit ihren marinierten Spare-Ribs und Steakhouse Frites, zum Titelkandidaten.

Abwarten

Wer sich letzendlich durchsetzt, bleibt daher noch abzuwarten! Doch Brasilien disqualifizierte sich wegen seiner Tätlichkeit auf meine Geschmacksnerven selbst.

 

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Dortmund, Ausbildung, Arbeitstag
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